Velo parkt mit Gleisanschluss

VELOP.CH

Die Rückeroberung der Stadt

"Gut gestaltete öffentliche Räume sind eine wichtige Aufgabe für Stadtplanung und Landschaftsarchitektur. Als dritter Akteur auf dieser begrenzten Fläche kommt die Verkehrsplanung hinzu. Der Velo spielt in all diesen Bereichen eine zentrale, verbindende Rolle, er kann der Schlüssel zum Erfolg werden.

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Stadtforschungsbuch

Cycling@Shanghai ist ein Stadtforschungsbuch des chinesischen Architekten Zhuo'er Wang. Nach einer kurzen Einleitung zur Velogeschichte führt das Buch systematisch ein in die Veloinfrastrukturplanung, indem es vergleichende Studien zu den sieben velofreundlichen Städten der Welt, darunter Kopenhagen, Paris, Wien, Berlin usw., durchführt. Nach einer Analyse der aktuellen Veloverkehrsbedingungen in Shanghai skizziert der Autor seine Vorstellung einer spezifische Stadtplanungsstrategie und stellt das enorme Potenzial vor, das das Radfahren im öffentlichen Raum entfalten kann.

Quelle: archdaily.com

Essenslieferung in Basel

Die Essenslieferungen haben während des Lockdown stark zugenommen.
Bild: Uber Eats liefert mit dem Roller an die Freie Strasse.

"Lasse dir dein Lieblingsessen von einem Restaurant in Basel mit Uber Eats direkt an deine Haustür liefern. Ganz gleich, ob du Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder einen Snack bestellen möchtest – Uber Eats macht es dir leicht, neue und nahegelegene Restaurants in Basel zu entdecken. Durchstöbere jede Menge Optionen für Essenslieferungen, gib deine Bestellung auf und verfolge sie minutengenau" verspricht Uber Eats auf seiner Homepage. Nimmt man die zunehmende Zahl Uber Eats Boxen als Massstab, dann scheint das Geschäftsmodell zu funktionieren.

Selbst die Behörden lassen die Dienstleister machen, kaum jemand scheint gegen die Angebote etwas einzuwenden, liberale Stimmen zuletzt. Anbieter hingegen wie VELOGOURMET.CH, welcher seinen Velokurieren einen Mindestlohn bezahlt oder die Beizer, welche an Toplagen wie an der Freie Strasse (Bild) ihre Personal- und Lokalmieten zu stemmen haben, sehen die Felle davon schwimmen. Das im Blick zu behalten wäre bei einer Bestellung bei Uber Eats nicht falsch.

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Externe Kosten unserer Mobilität

Ein Bus sitzt im Hardwald fest, der Chauffeur verschränkt die Arme. Was für ein Ärger! Die Freunde des flüssigen Verkehrs und des Strassenausbaus haben die Zahlen parat, was Staustunden die Wirtschaft kostet. Sie nennen es Denkverbot, wer dagegen hält, die Strasse auszubauen. Jetzt aber macht die Natur schlapp.

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Gratulation zur Klimawahl 2019 !!

Gewässerschutz, Umweltschutz, Zweitwohnung, Velogesetz, Naturschutz und Landschaftsinitiative (beide ausstehend)... Für eine moderne Schweiz mit intakter Umwelt. Die Wahlen vom 20.10.2019 bestätigen den eingeschlagenen Kurs einst belächelter Spinner.

Grüne und Grünliberale (Anteil > 20%) haben alle Erwartungen übertroffen und einen Erfolg historischen Ausmasses errungen. Die Gewichte im Parlament verschieben sich, grüne Anliegen sind definitiv salonfähig geworden.


Positive Signale in Zeiten des Klimanotstands: Veloinfrastruktur. Bild: María Francisca González

Hintere Bahnhofstrasse Aarau

An der Hinteren Bahnhofstrasse wird ÖV-Infrastruktur ausgebaut und Schallschutz-Architektur gegen den zunehmenden Feinstaub und Strassenlärm hochgezogen. Der Rückbau des alten WSB-Bahnhofs bedeutet aber auch das endgültige Ende der Spedition auf der Schiene. Gleisanschlüsse der Landwirtschaftsbetriebe, Gewerbe und Industrie im Wynen- und Suhrental sind nur noch Altmetall. Gleichzeitig hat man mit der Verlegung des Bahntrassees weg von der Strasse begonnen. Auch die Velos verkehren längst durch beschauliche Wohnlagen. Durch die Dörfer quälen sich heute nur noch LKWs und Pendler Richtung Hauptstadt.

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In Städten überall in Europa werden jetzt Velowegnetze vervollständigt

Keine Öffnung weder vor, während noch nach der grossen Zeit am Exhibition Square.
Das einzig Dauerhafte am Ort ist das Warten auf Veloinfrastruktur.

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Auf zusammenhängendem Radwegen in  für Paris, bis in die Vororte? Unmöglich! Und doch staunten Anfang Mai die Bewohner der französischen Hauptstadt nicht schlecht: Über Nacht hatten städtische Arbeiter die rechte Fahrspur zahlreicher Boulevards und Einfallstraßen mit gelber Farbe und Plastikpollern in breite Radwege der Luxusklasse verwandelt.

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Post Basel 2.0

Das Streichen der Stellen auf der Post Basel 2 beim Bahnhof SBB Basel ist exemplarisch für die schweizweite Straffung der einst wegweisenden Paketpostlogistik. Wohin mit dem Post-Reiterbau? Was anfangen mit dem Posttunnel? Was passiert mit den Elektro-Töffs? Was wird aus den Pöstlern?

Heute schwärmen die Pöstler noch aus, bei der Post Basel 2. Was wird morgen sein? Foto VELOP.CH

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Rücksichtsnahme auf ÖV/Velo und Bewohner verschlingt Unsummen

Die Schweiz galt lange Zeit als Pionierin in Sachen Ingenieurbaukunst. Die Eisenbahn, das Nationalstrassennetz mit ihren Brücken und Tunnels sind mit wenigen Ausnahmen vorbildlich konzipiert und ausgeführt. Auch auf urbanem Boden wurde bis in die 80er Jahre viel in Autoinfrastruktur investiert und klug gebaut. Die Rampe auf der Überholspur – ohne das Kreuzen von ÖV, Velo und Fussgänger – ist ein gutes Beispiel dafür.

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Sharing-Angebote stehen in den Startlöchern

Bei AVIS, Eurocar oder Hertz ein Auto mieten war gestern. Heute rollen innovativere Sharing-Konzepte an. Mit den smarten Angeboten – für die einen das Sahnehäubchen und für die andere der Anfang vom Ende – scheint eine neue Zeitrechnung angebrochen zu sein.

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Smart City

Infrastruktur geleiten vom Smart City Gedanken


«Auf dem autofreien Märtplatz in Effretikon steht seit Mai 2018 ein multifunktionaler Lichtmast. Nach dem Smart City Tower in Wädenswil ist es der zweite multifunktionale Lichtmast im EKZ-Netz. Er vereint Licht, eine Ladestation für E-Bikes und ein leistungsfähiges, öffentliches WLAN.
Eine zusätzliche Leuchte im Mast ist auf den überdeckten Veloabstellplatz gerichtet. Sie wird über einen Bewegungssensor gesteuert und schaltet sich nur bei Bedarf ein» schreibt das ekz des Kantons Zürich.

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Velo und Ökonomie

Quelle: www.businessinsider.com

USA: Die erdrückende Zahl der Ladenschliessungen im Detailhandel wird sich voraussichtlich 2019 fortsetzen. Die Verkaufsfläche im  Detailhandel verringerte sich 2017 um 102 Millionen Quadratfuß, 2018 waren es sogar 155 Millionen Quadratmetern, schreibt businessinsider.com. (aktualisiert: 2019 schlossen 9100 Läden)

Ähnliches Ungemach droht dem Detailhandel in Europa. Was tun bei Leerständen in den Städten? Unser Vorschlag: Veloparking statt Einkauf im UG (siehe Artikel zum Schluss).
 

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Verkehrssignale in verkehrsberuhigter Zone – Vorschlag an das ASTRA

Dieser Artikel richtet sich an Interessierte, Semiotiker und Gestalter, welche sich mit der Beschilderung von Kernzonen befassen. Idee: Mit der laufenden Revision der Verkehrsordnung sollte die Signalisation in Kernzonen nicht nur auf Autonutzung ausgelegt werden, sondern spezifischer auf die Situation abgestimmt und ganz im Sinne eines nachhaltigen Verkehrsregimes.

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Einbahn und Sperrzeit – was jetzt? Schildermonster stiften mehr Verwirrung als Ordnung in der Fussgängerzone.

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Wie wirkt sich der Lockdown auf den Verkehr in Basel-Stadt aus?

Der Ausbruch von COVID-19 in der Schweiz und die damit verbundenen Massnahmen des Bundesrates zum Schutz der Bevölkerung beeinflussen das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung stark. Homeoffice, geschlossene Schulen und Verzicht auf Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände («Stay at Home») führen dazu, dass deutlich weniger Personen auf baselstädtischen Strassen unterwegs sind.

www.statistik.bs.ch