Velo parkt mit Gleisanschluss

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Velo parkt mit Gleisanschluss

Bike+Rail ist Mobilität mit Zukunft. Und trotzdem ist der Frust über die Veloabstellplätze rund um grosse Bahnhöfe gross: Für Ungeübte ist das Befahren der Rampen eine Herausforderung, die Suche nach einem Abstellplatz erfordert viel Zeit und der Komfort ist oft mangelhaft. Das muss nicht sein! Die Initiative Velo parkt mit Gleisanschluss macht auf innovative Park-Lösungen, einladende Mitarbeiterparkplätze oder auf clevere Sharing-Angebote aufmerksam.

VeloPP beflügelt den Detailhandel und Kulturhotspots

Vision: Postinfrastruktur als Velostation nutzen

Die Axa Winterthur ist seit 2004 Eigentümerin des Postgebäudes an der Ecke Rüdengasse/Freie Strasse. Wegen den hohen Mietkosten sei das Objekt stark defizitär und die Schliessung ist auf Ende 2020 geplant, teilt die Post 2016 mit. Warum das Gebäude nicht als Velostation für Pendler und Kistenvelos nutzen? Denn das Velochaos auf dem Trottoir schreit nach einer Lösung. Die wild parkierten Velos behindern Fussgänger, versperren den Zugang zu den Geschäften und verunmöglichen das Aufstellen von Bistrot-Tischchen und Rabatten. Zwar wird die Kundschaft geschätzt, welche mit Velokörbchen ihre Einkäufe tätigen, ihre wild parkierten Velos sind nicht überall willkommen. Jetzt die Postinfrastruktur als Velostation umnutzen.

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Das Velochaos auf dem Trottoir [A] schreit nach einer Lösung. Warum die defizitäre Postschalterhalle [B] nicht als Velostation nutzen?

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Vision: Nauentor mit Velostation

Das Projekt Nauentor, also die Neubebauung des Postreiters entlang der Peter Merian-Brücke, liegt aktuell beim Grossen Rat. Für das Gundeli ergibt sich die Chance einer verbesserten Anbindung zur Innenstadt und zum Bahnhofplatz.

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P wie Passerelle West

Der Basler Bahnhof SBB sei ab 2020 sicherheitskritisch überlastet, entnehmen wir den Medien im November 2018. Der Grund seien die Passagiere. Deshalb will die Stadt gemeinsam mit der SBB einen besseren provisorischen Zugang zu den Geleisen anbieten, die Passerelle West.

Der Plan weckt Begehrlichkeiten bei der neuen Gruppe Bahnhof: Diese Brücke könnte mit kleinem Aufwand zur sicheren Veloverbindung ausgebaut werden. Da sich aber abzeichnet, dass das Anliegen einer Integration eines Velowegs in die geplante provisorische Passerelle weder bei der Stadt noch bei der SBB auf viel Interesse stossen würde, entschieden sich die neue Gruppe Bahnhof gemeinsam mit ProVelo beider Basel eine Petition (PDF) einzureichen. Damit ist der dringende Wunsch der Bevölkerung nach einer sicheren Veloverbindung von der Stadt über den Bahnhof zum Gundeli untermauert.

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Vision: Velorampe zur Passerelle West. Visualisierung VELOP.CH

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Verkehrssignale in verkehrsberuhigter Zone – Vorschlag an das ASTRA

Dieser Artikel richtet sich an Interessierte, Semiotiker und Gestalter, welche sich mit der Beschilderung von Kernzonen und Signalisation von Gemischtzonen Velo- / Fussverkehr befassen. Idee: Mit der laufenden Revision der Verkehrsordnung sollte die Signalisation nicht nur auf Autonutzung ausgelegt werden, sondern spezifischer auf die Situation abgestimmt und ganz im Sinne eines nachhaltigen Verkehrsregimes.

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Die Behörden bändigen Eilige mit Schwellen, fordern Schritttempo oder das Schieben des Velos. Das muss nicht sein! Ein Veloglocken Crescendeo mahnt zur angemessenen Fahrweise bei hohem Fussgängeraufkommen.
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Auf dem Tinguelyweg* durch das Reitergebäude

Der Strassenanschluss vom Gundeldingerquartier in das Post-Reitergebäude am Bahnhof Basel SBB ist seit 50 Jahren auf standby gesetzt. Lesen Sie hier, wie es dazu kam, warum die Blockade anzudauern droht oder wie das Gundeli schon bald seinen Tinguelyweg erhalten könnte.

1955 wird erstmals die Idee eines "Postreiterbahnhofs" diskutiert. "Einmal soll hier der gewaltig angewachsene Autopark der Post auf dem Platz Basel untergebracht werden. Ferner ist, zur Entlastung der alten Hauptpost Basel 1 an der Freienstrasse, die Verlegung des Postchequamtes in diesen Neubau beabsichtigt. Andere Absichten stehen vorest offenbar noch im Hintergrund" berichten die Basler Nachrichten im März 1955.
Heute erleben wir den Rückbau des staatlichen Postbetriebs. Nun setzt die Post Immobilien leider noch immer dieselben Prioritäten, wie in den Boomjahren des Autos in den 80er Jahren: Der Reiterbau ist flächendeckend für AutopPP vorgesehen, selbst die Mitarbeiterplätze für 2-Räder werden aufgelöst oder verschoben mit Einbussen beim Komfort. Das kommt nicht bei allen gut an. Eine Mehrheit im Kanton Basel-Stadt wünscht sich, dass am Bahnhof SBB zuerst an Umsteiger auf ÖV / Velo gedacht wird und ausreichend Veloabstellplätze angeboten werden. Die Einsprachen an der Baueingabe Areal Nauentor folgen auf den Fuss. Sie werden von der Regierung leider abgeleht. Auch eine Anregung zur Zwischennutzung (PDF), welche das Amt für Mobilität gemeinsam mit der Postfinance Mitte 2019 noch prüft, aber Anfang 2020 wieder davon abzukommen. Immerhin, die Idee ist gesetzt.

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Spedition am Gleisfeld

Der Ausbau der Kapazitäten bei der Personenbeförderung bei gleichbleibendem Durchsatz der Züge bringt SBB Cargo praktisch zum Erliegen. Selbst die Anlieferung an Coop- und Migrosfilialen, Gastro und Konsum direkt am Gleisfeld oder im Bahnhof gelegen wird auf der Strasse [weiss] befördert. Die LKWs weiderum bringen ausgerechnet beim emissionsfreien Gleisfeld den Veloverkehr zum Erliegen. Die Probleme sind enge Strassen [1], gefährliches Kreuzen [2,3,4], Rechtsabbiegen [5,6,7,8,9], fehlende Velospur [10,11] und in die länge gezogene Spurenwechsel. In Zukunft sollen auch Kapazitäten an der provisorischen Buskannte 50 [12] zum Flughafen gesteigert werden, ähnlich wie man auch den Fernbusmarkt spielen lässt. Die Stimmen von getrennten Velowegen werden laut. Die Rücksichtnahme auf die LKW-Flut ist aber nicht gratis. Wer soll die Velowege bezahlen?

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Die Spedition auf der Schiene [rot] wird laufend abgebaut, die Spedition auf der Strasse [weiss] nimmt zu, damit die Gefahren für Velos.

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G wie gross gedacht

Das grosse Tor, die grosse Bahnhofshalle oder der grosse Park – Kanton Basel-Stadt, die Post und die SBB setzen ihre Akzente. Was wäre, wenn sich alle Player rund um das Gleisfeld zusammen setzen und planen würden?

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Gesucht: Basler Velokonzept

Abb. 2.1 Das Bild für Bahnreisende vor Erstellung des Heuwaageviadukts (1970) war stark vom Autoverkehr dominiert. Die Autos prägen das Bild auch heute noch, nur ausgedehnter an der Nauenstrasse. Damit war der Bau einer Fussgängerunterführung beschlossen und sämtiche VeloPP wurden vom Centralbahnplatz in den Untergrund verschoben.

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