Bike+Rail ist Mobilität mit Zukunft. Und trotzdem ist der Frust über die Veloabstellplätze rund um grosse Bahnhöfe gross: Für Ungeübte ist das Befahren der Rampen eine Herausforderung, die Suche nach einem Abstellplatz erfordert viel Zeit und der Komfort ist oft mangelhaft. Das muss nicht sein!
Bei jeder Abzweigung werden seit 2015 velofeindliche Randsteine verbaut (Grafik links). Als Grundlage dienen die Empfehlungen von Pestalozzi & Stähelin (PDF) von 2013, welche dem MIV zu mehr Achtsamkeit beim Abzweigen (mitte) zwingt und die Fussgänger priorisiert. Weil die Velogefahren damit zunehmen, wurden in einer vom ASTRA in Auftrag gegebenen Metron-Studie ‚Entflechtung der Veloführung in Kreuzungen‚ vom 22.2.2022 Varianten erarbeitet. Die zuständigen Behörden wie z.B. das Tiefbauamt des Kantons Zürich sind leider noch nicht so weit, die Empfehlungen aus der Studie zu anzuwenden.(mehr …)
Die St. Jakob Strasse ist eine Transitachse mit hohem Tempo und Durchsatz von Autos und Tram. Vermisst ist die gemütliche Veloverbindung sowie eine bessere Durchdringung für Fussgänger- und Velobinnenverkehr. Die oben gezeigte Hochbahn spielt auf die Möglichkeit an, eine Vorrichtung an die überdimensionierte Röhrendecke aufzuhängen. Auf der Bahn kann ein von komplexen Verkehrkonzept abgelöstes eigenes Verkehrsregime realisiert werden. Die Kosten für Verkehrsschilder und Lichtsignalanlagen, Beleuchtung, Randsteine und Entwässerung entfallen.
Bei AVIS, Eurocar oder Hertz ein Auto mieten war gestern. Heute rollen innovativere Sharing-Konzepte an. Mit den smarten Angeboten – für die einen das Sahnehäubchen und für die andere der Anfang vom Ende – scheint eine neue Zeitrechnung angebrochen zu sein.