Velo parkt mit Gleisanschluss

VELOP.CH

Phantastische Brücken und Tunnels

Die Ressourcen talentierter Architekten werden kaum genutzt, gute Veloinfrastruktur zu bauen. Brücken machen zudem die Schönheiten der Stadt erst sichtbar. Darum bitte mehr davon!

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Geschrieben von VELOP.CH am Mittwoch September 9, 2020


Vorgefertigte Velobahn

Für den Bau einer Velobahn hat die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basellandschaft einen Studienauftrag vergeben. Die Zielvorgabe ist, dass die Velobahn eine Kapazität von mehr als 3000 Velos pro Stunde und Richtung aufnehmen kann und mit wenigen Eingriffen schnell gebaut ist. Beim nun vorgestellen Konzept liegen die Kosten bei 2 Millionen Franken pro Kilometer. Die Initiative ist politisch breit aufgestellt und die Unternehmer streben an, dafür im In- und Ausland weitere Abnehmer zu finden.

Geschrieben von VELOP.CH am Dienstag September 8, 2020


Strasse durch das Reitergebäude

Da es vor, während und auch nach der Umgestaltung der Bauten am Gleisfeld des Bahnhof SBB in Basel (Elsässertor / Westflügel / Meret-Oppenheim-Hochhaus / Südpark / Nauentor ) an Veloabstellplätzen für Pendler mangelt, welche aus einem dichtbesiedelten Einzugsgebiet (Gundeldingen / Binningen / Allschwil) den Bahnhof erreichen, soll zeitnah nach Lösungen für ein kostendeckendes Veloparking gefunden und nach Möglichkeit umgesetzt werden.

In den 60er Jahren war der Plan, die Südtangente mitten durch das Gundeldinger Quartier zu führen. Zum Glück ist nichts daraus geworden.Verdichtung ist möglich und die Anschlüsse des Sockelbaus können für eine Velobahn (gelb) geöffnet werden.

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag Februar 27, 2020


Seebahnpark

"Der Verein «Seebahn-Park» hat eine aussergwöhnliche aber naheliegende Lösung für das Grünflächenproblem erarbeitet. Der Seebahngraben genannte Bahnabschnitt, der seit bald 100 Jahren die benachbarten Kreise 3 und 4 voneinander trennt, soll überdeckt und begrünt werden. Die jetzigen Querstrassen über die Geleise würden belassen und den Park in sechs Abschnitte teilen, die jeweils unterschiedlich bespielt werden könnten. Auf diese Weise würde auf einen Schlag eine gut 4 Hektaren grosse Parkfläche für Zürich geschaffen, ohne dass dafür Bauland geopfert werden müsste" schreibt das Velojournal.

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Ein Veloweg wäre als erhöhte Expresslinie nach dem Vorbild «High Line» in New York denkbar und könnte die angedachte Gleisüberquerung beim ehemaligen Güterbahnhof verlängern. Somit entstünde eine fast vier Kilometer lange durchgehende Strecke vom Bahnhof Wiedikon über den Lettenviadukt bis zur Badi Oberer Letten in Wipkingen.

Quelle: velojournal.ch

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Pro und Kontra Seebahnpark

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Wenn schon zudecken, dann mit Gebäuden überbauen, damit mehr Leute hier wohnen oder arbeiten können (innere Verdichtung). Die Initianten meinen: Hier ist es schon genug dicht, aber zu wenig grün. Einmalige Chance für neuen Freiraum mitten im Siedlungsgebiet.

Der Seebahn-Park wertet die Gegend auf und verteuert damit die Wohnungen, Büros und Ladenflächen links und rechts des neuen Grünraums (Gentrifizierung). Die Initianten meinen: Wer ist gegen mehr Lebensqualität?

Die Böschungen des Bahneinschnitts bieten Lebensraum für einige Pflanzen und Tiere. Dieser wird zerstört durch die Überdeckung. Die Initianten meinen: Es werden max. 8‘000 m2 Böschungsflächen vernichtet, aber 42‘000 m2 Parkfläche (5x mehr!) geschaffen. Zweitklassige kontaminierte Grünflächen (Staub, Rost) werden in erstklassige Parkflächen verwandelt.

Die Zugfahrt durch den offenen Seebahn-Graben ist schöner als durch einen Tunnel zu fahren. Die Initianten meinen: Die meisten Züge fahren durch den 15 km langen Lochergut-Thalwil-Tunnel, da kommt es auf 500 m mehr oder weniger Tunnel nicht an. Was ist höher zu gewichten: die Aussicht des Zugfahrers oder die Lebensqualität der Anwohner?

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Haltung der SBB, des Kantons und der Stadt

SBB (Grundeigentümerin)
Grundsätzlich positive Haltung. Keine Kosten für SBB! Technische und Sicherheitsanforderungen erfüllen (Tunnel, laufender Bahnbetrieb etc.)

Kanton Zürich
«Mit der Überdeckung von Autobahnen und Bahnlinien an geeigneten Lagen kann ein Beitrag zur Siedlungsreparatur geleistet und das angrenzende Siedlungsgebiet aufgewertet werden. Die Verwirklichung entsprechender Vorhaben liegt deshalb im kantonalen Interesse. Voraussetzung ist, dass die aufgewerteten bzw. realisierbaren Nutzungspotenziale einen direkten Siedlungszusammenhang aufweisen und die bestehende Siedlungsstruktur zweckmässig ergänzen.» (Entwurf Kant. Richtplan, Teilrevision 2016, Ziffer 2.2.1)

Stadt Zürich
Seebahn-Park im Entwurf zum kommunalen Richtplan eingetragen (behördenverbindlich!). Stadtrat Richard Wolff (Tiefbau-und Entsorgungsdepartement, Grün Stadt Zürich) und Stadtrat André Odermatt (Hochbaudepartement, Amt für Städtebau) begrüssen das Projekt

Weitere Informationen: www.seebahn-park.ch

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Artikel zum Thema
Park über den Gleisen in Wiedikon tagesanzeiger.ch vom 23.5.2020

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Geschrieben von VELOP.CH am Samstag Februar 1, 2020


Brücke aus dem 3D-Drucker

Auf der Amsterdamer Messe Dutch Design Week 2018 wurde der Öffentlichkeit eine zwölf Meter lange Brücke vorgestellt, die mit Hilfe eines 3D-Drucker gebaut wurd. Nach Ende der Ausstellung soll die Brücke im Rotlichtbezirk De Wallen in der niederländischen Stadt errichtet werden. Spaziergänger können dank der Brücke eine Gracht überwinden. In der niederländischen Stadt Gemert steht bereits eine Brücke aus dem 3D-Drucker, die ein Gewicht von 40 LKWs tragen soll.

Quelle: 3dgrenzenlos.de

Geschrieben von VELOP.CH am Samstag Februar 1, 2020


Velotunnel unter dem HB Zürich

Aus dem nie in Betrieb gegangenen Autobahntunnel unter dem Hauptbahnhof soll eine Unterführung für Velos werden und das Sihlquai mit der Sihlpost verbinden. Noch sind für dieses 34-Millionen-Franken-Projekt bauliche, rechtliche und finanzielle Fragen offen. Doch der neue Vorsteher des Tiefbaudepartements Richard Wolff setzt diesen Plan auf seine Agenda.

Geschrieben von VELOP.CH am Dienstag Dezember 18, 2018