Velo parkt mit Gleisanschluss

VELOP.CH

Bequem vom neuen Stadtteil zur Birs

Eine Passerelle bauen, die den zentralen Platz des zukünftigen Quartiers mit dem Grünraum an der Birs verbindet. Die Fussgängerbrücke müsste das Gleisfeld der SBB überqueren, und auf bestehenden Wegen gelangt man bis zum Uferweg. Besser erreichbar wären auch die Industrieareale westlich der Gleise.

Weil wegen der Hochspannungsleitung Sicherheitsvorschriften gelten, ist ein massives Betonbauwerk geplant, inklusive Liften für die Behindertenzugänglichkeit. Insgesamt soll die Brücke 46 Meter lang werden. Die Kosten betragen 3,5 Millionen Franken.

Quelle: www.bzbasel.ch am 21.2.2021

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag Februar 18, 2021


Von der Europallee über den Schützensteg

Von der Zürcher Europaallee her soll es bald einen direkten Zugang zur Sihl geben. Am Flussufer vor der Sihlpost plant das Tiefbauamt eine rund 70 Meter breite Treppe mit Sitzstufen.

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag Februar 18, 2021


Vorgefertigte Velobahn

Für den Bau einer Velobahn hat die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basellandschaft einen Studienauftrag vergeben. Die Zielvorgabe ist, dass die Velobahn eine Kapazität von mehr als 3000 Velos pro Stunde und Richtung aufnehmen kann und mit wenigen Eingriffen schnell gebaut ist. Beim nun vorgestellen Konzept liegen die Kosten bei 2 Millionen Franken pro Kilometer. Die Initiative ist politisch breit aufgestellt und die Unternehmer streben an, dafür im In- und Ausland weitere Abnehmer zu finden.

Geschrieben von VELOP.CH am Dienstag September 8, 2020


Auf dem Tinguelyweg* durch das Reitergebäude

Der Strassenanschluss vom Gundeldingerquartier in das Post-Reitergebäude am Bahnhof Basel SBB ist seit 50 Jahren auf standby gesetzt. Lesen Sie hier, wie es dazu kam, warum die Blockade anzudauern droht oder wie das Gundeli schon bald seinen Tinguelyweg erhalten könnte.

Da es vor, während und auch nach der Umgestaltung der Bauten am Gleisfeld des Bahnhof SBB in Basel (Westflügel / Elsässertor / Meret-Oppenheim-Hochhaus / Südpark / Nauentor ) an Veloabstellplätzen für Pendler mangelt, welche aus einem dichtbesiedelten Einzugsgebiet (Gundeldingen / Binningen / Allschwil) den Bahnhof erreichen, sollten zeitnah private VeloPP gefunden und ggf. dezentral realisiert werden. Gesucht sind entsprechende Immobilienangebote in nächster Nähe des Bahnhofs Gundeldingen.

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In den 60er Jahren war der Plan, die Südtangente mitten durch das Gundeldinger Quartier zu führen. Zum Glück ist nichts daraus geworden.Verdichtung ist möglich und die Anschlüsse des Sockelbaus können für eine Velobahn (gelb) geöffnet werden. Vorschlag: VELOP.CH

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag Februar 27, 2020


Seebahnpark

"Der Verein «Seebahn-Park» hat eine aussergwöhnliche aber naheliegende Lösung für das Grünflächenproblem erarbeitet. Der Seebahngraben genannte Bahnabschnitt, der seit bald 100 Jahren die benachbarten Kreise 3 und 4 voneinander trennt, soll überdeckt und begrünt werden. Die jetzigen Querstrassen über die Geleise würden belassen und den Park in sechs Abschnitte teilen, die jeweils unterschiedlich bespielt werden könnten. Auf diese Weise würde auf einen Schlag eine gut 4 Hektaren grosse Parkfläche für Zürich geschaffen, ohne dass dafür Bauland geopfert werden müsste" schreibt das Velojournal.

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Ein Veloweg wäre als erhöhte Expresslinie nach dem Vorbild «High Line» in New York denkbar und könnte die angedachte Gleisüberquerung beim ehemaligen Güterbahnhof verlängern. Somit entstünde eine fast vier Kilometer lange durchgehende Strecke vom Bahnhof Wiedikon über den Lettenviadukt bis zur Badi Oberer Letten in Wipkingen.

Quelle: velojournal.ch

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Pro und Kontra Seebahnpark

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Wenn schon zudecken, dann mit Gebäuden überbauen, damit mehr Leute hier wohnen oder arbeiten können (innere Verdichtung). Die Initianten meinen: Hier ist es schon genug dicht, aber zu wenig grün. Einmalige Chance für neuen Freiraum mitten im Siedlungsgebiet.

Der Seebahn-Park wertet die Gegend auf und verteuert damit die Wohnungen, Büros und Ladenflächen links und rechts des neuen Grünraums (Gentrifizierung). Die Initianten meinen: Wer ist gegen mehr Lebensqualität?

Die Böschungen des Bahneinschnitts bieten Lebensraum für einige Pflanzen und Tiere. Dieser wird zerstört durch die Überdeckung. Die Initianten meinen: Es werden max. 8‘000 m2 Böschungsflächen vernichtet, aber 42‘000 m2 Parkfläche (5x mehr!) geschaffen. Zweitklassige kontaminierte Grünflächen (Staub, Rost) werden in erstklassige Parkflächen verwandelt.

Die Zugfahrt durch den offenen Seebahn-Graben ist schöner als durch einen Tunnel zu fahren. Die Initianten meinen: Die meisten Züge fahren durch den 15 km langen Lochergut-Thalwil-Tunnel, da kommt es auf 500 m mehr oder weniger Tunnel nicht an. Was ist höher zu gewichten: die Aussicht des Zugfahrers oder die Lebensqualität der Anwohner?

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Haltung der SBB, des Kantons und der Stadt

SBB (Grundeigentümerin)
Grundsätzlich positive Haltung. Keine Kosten für SBB! Technische und Sicherheitsanforderungen erfüllen (Tunnel, laufender Bahnbetrieb etc.)

Kanton Zürich
«Mit der Überdeckung von Autobahnen und Bahnlinien an geeigneten Lagen kann ein Beitrag zur Siedlungsreparatur geleistet und das angrenzende Siedlungsgebiet aufgewertet werden. Die Verwirklichung entsprechender Vorhaben liegt deshalb im kantonalen Interesse. Voraussetzung ist, dass die aufgewerteten bzw. realisierbaren Nutzungspotenziale einen direkten Siedlungszusammenhang aufweisen und die bestehende Siedlungsstruktur zweckmässig ergänzen.» (Entwurf Kant. Richtplan, Teilrevision 2016, Ziffer 2.2.1)

Stadt Zürich
Seebahn-Park im Entwurf zum kommunalen Richtplan eingetragen (behördenverbindlich!). Stadtrat Richard Wolff (Tiefbau-und Entsorgungsdepartement, Grün Stadt Zürich) und Stadtrat André Odermatt (Hochbaudepartement, Amt für Städtebau) begrüssen das Projekt

Weitere Informationen: www.seebahn-park.ch

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Artikel zum Thema
Park über den Gleisen in Wiedikon tagesanzeiger.ch vom 23.5.2020

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Geschrieben von VELOP.CH am Samstag Februar 1, 2020


P wie Passerelle West

Der Basler Bahnhof SBB sei ab 2020 sicherheitskritisch überlastet, entnehmen wir den Medien im November 2018. Der Grund seien die Passagiere. Deshalb will die Stadt gemeinsam mit der SBB einen besseren provisorischen Zugang zu den Geleisen anbieten, die Passerelle West.

Geschrieben von VELOP.CH am Mittwoch Juli 3, 2019