Velo parkt mit Gleisanschluss

VELOP.CH

VeloPP beflügelt den Detailhandel und Kulturhotspots

Vision: Postinfrastruktur als Velostation nutzen

Die Axa Winterthur ist seit 2004 Eigentümerin des Postgebäudes an der Ecke Rüdengasse/Freie Strasse. Wegen den hohen Mietkosten sei das Objekt stark defizitär und die Schliessung ist auf Ende 2020 geplant, teilt die Post 2016 mit. Warum das Gebäude nicht als Velostation für Pendler und Kistenvelos nutzen? Denn das Velochaos auf dem Trottoir schreit nach einer Lösung. Die wild parkierten Velos behindern Fussgänger, versperren den Zugang zu den Geschäften und verunmöglichen das Aufstellen von Bistrot-Tischchen und Rabatten. Zwar wird die Kundschaft geschätzt, welche mit Velokörbchen ihre Einkäufe tätigen, ihre wild parkierten Velos sind nicht überall willkommen. Jetzt die Postinfrastruktur als Velostation umnutzen.

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Das Velochaos auf dem Trottoir [A] schreit nach einer Lösung. Warum die defizitäre Postschalterhalle [B] nicht als Velostation nutzen?

Geschrieben von VELOP.CH am Freitag September 10, 2021


Vision: Nauentor mit Velostation

Das Projekt Nauentor, also die Neubebauung des Postreiters entlang der Peter Merian-Brücke, liegt aktuell beim Grossen Rat. Für das Gundeli ergibt sich die Chance einer verbesserten Anbindung zur Innenstadt und zum Bahnhofplatz.

Geschrieben von VELOP.CH am Donnerstag Juni 25, 2020


P wie Passerelle West

Der Basler Bahnhof SBB sei ab 2020 sicherheitskritisch überlastet, entnehmen wir den Medien im November 2018. Der Grund seien die Passagiere. Deshalb will die Stadt gemeinsam mit der SBB einen besseren provisorischen Zugang zu den Geleisen anbieten, die Passerelle West.

Der Plan weckt Begehrlichkeiten bei der neuen Gruppe Bahnhof: Diese Brücke könnte mit kleinem Aufwand zur sicheren Veloverbindung ausgebaut werden. Da sich aber abzeichnet, dass das Anliegen einer Integration eines Velowegs in die geplante provisorische Passerelle weder bei der Stadt noch bei der SBB auf viel Interesse stossen würde, entschieden sich die neue Gruppe Bahnhof gemeinsam mit ProVelo beider Basel eine Petition (PDF) einzureichen. Damit ist der dringende Wunsch der Bevölkerung nach einer sicheren Veloverbindung von der Stadt über den Bahnhof zum Gundeli untermauert.

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Die neue Gruppe Bahnhof skizziert eine Velorampe zur Passerelle West. Die Planer des Kantons und der SBB sehen kein Bedarf. Visualisierung VELOP.CH

Geschrieben von VELOP.CH am Mittwoch Juli 3, 2019


Auf dem Tinguelyweg* durch das Reitergebäude

Der Strassenanschluss vom Gundeldingerquartier in das Post-Reitergebäude am Bahnhof Basel SBB ist seit 50 Jahren auf standby gesetzt. Lesen Sie hier, wie es dazu kam, warum die Blockade anzudauern droht oder wie das Gundeli schon bald seinen Tinguelyweg erhalten könnte.

1955 wird erstmals die Idee eines "Postreiterbahnhofs" diskutiert. "Einmal soll hier der gewaltig angewachsene Autopark der Post auf dem Platz Basel untergebracht werden. Ferner ist, zur Entlastung der alten Hauptpost Basel 1 an der Freienstrasse, die Verlegung des Postchequamtes in diesen Neubau beabsichtigt. Andere Absichten stehen vorest offenbar noch im Hintergrund" berichten die Basler Nachrichten im März 1955.

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In den 60er Jahren war der Plan, die Südtangente mitten durch das Gundeldinger Quartier zu führen. Zum Glück ist nichts daraus geworden.Verdichtung ist möglich und die Anschlüsse des Sockelbaus können für eine Velobahn (gelb) geöffnet werden. Vorschlag: VELOP.CH

Geschrieben von VELOP.CH am Mittwoch Februar 27, 2019


Spedition am Gleisfeld

Der Ausbau der Kapazitäten bei der Personenbeförderung bei gleichbleibendem Durchsatz der Züge bringt SBB Cargo praktisch zum Erliegen. Selbst die Anlieferung an Coop- und Migrosfilialen, Gastro und Konsum direkt am Gleisfeld oder im Bahnhof gelegen wird auf der Strasse [weiss] befördert. Die LKWs weiderum bringen ausgerechnet beim emissionsfreien Gleisfeld den Veloverkehr zum Erliegen. Die Probleme sind enge Strassen [1], gefährliches Kreuzen [2,3,4], Rechtsabbiegen [5,6,7,8,9], fehlende Velospur [10,11] und in die länge gezogene Spurenwechsel. In Zukunft sollen auch Kapazitäten an der provisorischen Buskannte 50 [12] zum Flughafen gesteigert werden, ähnlich wie man auch den Fernbusmarkt spielen lässt. Die Stimmen von getrennten Velowegen werden laut. Die Rücksichtnahme auf die LKW-Flut ist aber nicht gratis. Wer soll die Velowege bezahlen?

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Die Spedition auf der Schiene [rot] wird laufend abgebaut, die Spedition auf der Strasse [weiss] nimmt zu, damit die Gefahren für Velos.

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Geschrieben von VELOP.CH am Mittwoch Oktober 24, 2018


G wie gross gedacht

Das grosse Tor, die grosse Bahnhofshalle oder der grosse Park – Kanton Basel-Stadt, die Post und die SBB setzen ihre Akzente. Was wäre, wenn sich alle Player rund um das Gleisfeld zusammen setzen und planen würden?

Geschrieben von VELOP.CH am Freitag Juni 15, 2018