Velo parkt mit Gleisanschluss

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V wie Velorouteninitiative

An einem einzigen Wochenende im November 2017 sammelten die Initianten in Zürich 5000 Unterschriften. Seither ist nicht mehr viel passiert.

Darum erhöhen die Initianten nach 2 Jahren den Druck und präsentieren  an einer Pressekonferenz, wie sie sich die Velostadt Zürich konkret vorstellen.

Sie schlagen ein umfassendes neues Veloroutennetz für Zürich vor. Dieses besteht aus rund 50 Kilometer Schnellrouten. Diese sind grundsätzlich autofrei, nur Anwohner, das Gewerbe und die Polizei dürften sie weiter benutzen mit motorisierten Fahrzeugen. Velos haben Vortritt auf diesen Strassen, dadurch sollen sie rasch vorwärtskommen.

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Bei der Umsetzung könne sich Zürich an zahlreichen europäischen Städten orientieren. So habe etwa Sevilla mit einer auffälligen Signalisation, abgetrennten Velowegen und mehr Vortritt für Velofahrer den Veloanteil innert kurzer Zeit stark erhöht, sagte Natalie Eberle (AL). Auch von Kopenhagen könne Zürich viel lernen.

Ziel eines Velonetzes durch die ganze Stadt sei es, dass alle Menschen in Zürich Velo fahren können, auch Kinder, ängstliche oder ältere Menschen. Heute setze das Velofahren in der Stadt immer noch Mut und Durchsetzungswillen voraus, sagte Eberle. Dabei biete das Velo sehr viele Vorteile, betonten die Initianten. Von allen Verkehrsmitteln schade es dem Klima am wenigsten, es brauche wenig Platz, mache keinen Lärm, halte fit. «Velofahren ist ein grosser, europäischer Trend», sagte Markus Knauss (Grüne). Quelle: tagesanzeiger.ch

Update vom 17.1.2021: Eigentlich hätte die Stadt bis Ende Jahr ein Konzept für das 50 Kilometer lange Netz mit Veloschnellrouten vorlegen sollen. Getan hat sie es bisher nicht – und informierte auch nicht. Selbst an der Jahresmedienkonferenz am Freitag hätten die Vertreter des Tiefbauamts kein Wort darüber verloren, wären sie nicht danach gefragt worden. Amtsleiterin Simone Rangosch sagte, man sei derzeit an den Detailplänen, an Abstimmungen mit dem kommunalen Richtplan und vertröstete auf den Frühsommer. Stadtrat Richard Wolff (AL) dehnte die Zeitspanne auf «im Laufe des Sommers» aus, mit der Begründung, Stadtrat und Gemeinderat wollten da noch «einiges mitreden». Quelle: tagesanzeiger.ch

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Geschrieben von VELOP.CH am Mittwoch April 17, 2019

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