Velo parkt mit Gleisanschluss

Veloinfrastruktur auf standby

Velo- und Fussgängerbrücke
beim Areal Wolf in Basel

Über das südlich des Areals gelegene Gleisfeld soll eine Fuss- und Velobrücke erstellt werden. Die neue Brücke wird das Areal Wolf mit den südlich gelegenen Quartieren Dreispitz und Gundeldingen verbinden sowie eine übergeordnete neue Fuss- und Veloverkehrsachse bilden. In den Teilrichtplänen Velo sowie Fuss- und Wanderwege ist die Verbindung als Vororientierung eingetragen. [...] Vor der Auslösung einer Studie zur Fuss- und Velobrücke «Güterbahnhof Wolf» sind deshalb zwingend die Ergebnisse der aktuell laufenden Planungen zur Arealentwicklung Dreispitz Nord sowie zu den zukünftigen Linienführungen der S-Bahnen um den Bahnhof SBB mit dem Herzstück abzuwarten.

Quelle: Projektseite Kanton Basel-Stadt

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Velo- und Fussgängerbrücke
beim Bahnhof Basel SBB West

Der Regierungsrat unterstützt die Petition „Verbindung zur Stadt über den Bahnhof - jetzt“ im Gundsatz, da zwischen dem Quartier Gundeldingen und der Innenstadt ein Bedarf an einer sicheren Veloverbindung besteht. Regierungsrates spricht sich schriftlich trotzdem gegen die vorgeschlagene Verbindung aus, weil andere Varianten favorisiert würden. Das ist ärgerlich, da weitere Verbindungen im Planungsparameter der Bauaktivitäten rund um das Gleisfeld nirgends verbindlich festgelegt sind, namentlich die Peter-Merian-Brücke fällt auf den Planungshorizont nach 2035. Artikel zum Thema: P wie Passerelle West

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Velo- und Fussgängerpasserelle
beim Torfeld Süd in Aarau

Anfang 2013 hiess der Einwohnerrat Aarau 10 Millionen für die gesamte Infrastruktur im Torfeld Süd gut. Darin sind 1,62 Millionen für die neue Passerelle im Torfeld enthalten. Das ist der Anteil den die Stadt bezahlt, der restliche Betrag wird von den anderen Bauherren mitfinanziert.

Der Baustart der Brücke steht noch nicht fest. Er muss auf den Neubau des Fussballstadions abgestimmt werden, sagt Arami. Solange die alten Gebäude im Torfeld Süd noch stehen, kann die Brücke nicht gebaut werden. «Auf alle Fälle muss die Passerelle vor dem Stadion stehen, damit Fussgänger und Velofahrer dieses erreichen können.»

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Verbreiterung der Passerelle des Bahnhofs SBB zwecks Behebung der Kapazitätsengpässe

Anzug (2013)
Die Kapazitätsanforderungen und die Nutzergruppen wurden offensichtlich nicht richtig erhoben, dies war schon Gegenstand früherer Vorstösse. Zur Zeit lässt die SBB nun ihre Gebäulichkeiten architektonisch überarbeiten. Dies wäre für die Regierung erneut eine Gelegenheit das Gespräch mit der SBB zu suchen und diese zu bitten geeignete Massnahmen, resp. eine nachhaltige Lösung in Zusammenarbeit mit dem Kanton zu entwickeln und zu präsentieren - beispielsweise in der Verbreitung der Passerelle oder im Anbau einer offenen Brücke. So dass der Zu- und Übergang sowohl den räumlichen Anforderungen der Stadt (Zusammenführung der Quartiere), entsprechen würde als auch der grossen Zahl von NutzerInnen des Bahnverkehrs. Die Stadt könnte damit auch für Tourismus und Messebesucherinnen ein entsprechendes Ankommen gewährleisten.

Die Regierung wird daher gebeten zu prüfen und zu berichten, welche Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation bestünden und wie sie in Zusammenarbeit mit den SBB den Zugang zu den Zügen verbessern und die zentrale Verbindung für Fussgänger und Velofahrende von und zum Gundeldingerquartier realisieren könnte.

Antwort (2015)
Die SBB arbeitet nach der erfolgreichen Abstimmung zur Vorlage Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) im Februar 2014 intensiv am sogenannten Ausbauschritt 2025 zur Steigerung der Kapazität im Bahnknoten Basel. Darin enthalten und finanziert sind nebst ver- schiedenen anderen Massnahmen auch ein weiteres Gleis sowie zwei zusätzliche Perronkanten im Bahnhof Basel. Nicht enthalten und damit auch noch nicht finanziert sind die mit der Leistungssteigerung verbundenen und notwendigen Perronerschliessungsanlagen. Die Leis- tungssteigerung am Bahnknoten Basel ist für die Region Basel und die SBB von höchster Priorität und deren Notwendigkeit daher unbestritten.

Mit einer Objektstudie konnte die SBB bereits zeigen, dass zwischen der bestehenden Passerelle und der Margarethenbrücke eine neue Personenunterführung (PU West) die notwendige zusätz- liche Erschliessung der Gleise sicherstellen und damit die Kapazität deutliche steigern könnte. In der im Mai 2013 von der SBB und den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt vorgestellten Gesamtperspektive wurde als weiteres Element der spätere Ausbau der Margarethenbrücke zu einer weiteren, alle Gleise bedienende Perronerschliessung eingeführt. Diese Massnahme soll bei der mittelfristig anstehenden Sanierung der Brücke umgesetzt und eine Verbesserung der Verbindung für Fussgänger und Velofahrende erreicht werden. Zurzeit wird dazu vom Kanton Basel-Stadt mit der SBB eine Machbarkeitsstudie erarbeitet.

Somit ist in den nächsten rund zehn Jahren mit einem deutlichen Ausbau der Kapazitäten durch den Bau einer zusätzlichen Perronerschliessungsanlage zu rechnen. Dieser Ausbau ist auch zwingend, um die mit der Leistungssteigerung gemäss FABI verbundenen Zunahme an Bahnkun- dinnen und -kunden im Bahnhof abwickeln zu können. Ohne zusätzliche Perronerschliessungs- anlagen bzw. einen Ausbau der bestehenden Kapazitäten ist die Leistungssteigerung gleisseitig nicht machbar. Verschiedene Themen, allen voran die Finanzierung der Anlagen durch den Bund, ist noch sicherzustellen. An einer Steigerung der Kapazität wird jedoch intensiv gearbeitet und damit die Engpässe auf der bestehenden Passerelle mittelfristig beseitigt.

Quelle: https://www.grosserrat.bs.ch

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Auf dem Tinguelyweg durch das Reitergebäude

Der Strassenanschluss vom Gundeldingerquartier in das Post-Reitergebäude am Bahnhof Basel SBB ist seit 50 Jahren auf standby gesetzt. Lesen Sie hier, wie es dazu kam, warum die Blockade anzudauern droht oder wie das Gundeli schon bald seinen Tinguelyweg erhalten könnte.

1955 wird erstmals die Idee eines "Postreiterbahnhofs" diskutiert. "Einmal soll hier der gewaltig angewachsene Autopark der Post auf dem Platz Basel untergebracht werden. Ferner ist, zur Entlastung der alten Hauptpost Basel 1 an der Freienstrasse, die Verlegung des Postchequamtes in diesen Neubau beabsichtigt. Andere Absichten stehen vorest offenbar noch im Hintergrund" berichten die Basler Nachrichten im März 1955.

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Geschrieben von VELOP.CH am Montag Januar 25, 2021

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