Velo parkt mit Gleisanschluss

VELOP.CH

Die Rückeroberung der Stadt

"Gut gestaltete öffentliche Räume sind eine wichtige Aufgabe für Stadtplanung und Landschaftsarchitektur. Als dritter Akteur auf dieser begrenzten Fläche kommt die Verkehrsplanung hinzu. Der Velo spielt in all diesen Bereichen eine zentrale, verbindende Rolle, er kann der Schlüssel zum Erfolg werden.

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Brücke über den Rangierbahnhof Muttenz

Die SBB wollen die Grenzacherstrasse, die Brücke, die von Muttenz über den Rangierbahnhof und die Autobahn in Richtung Hardacker und Birsfelden führt, erneuern. Die Pläne für das Projekt liegen auf der Muttenzer Gemeindeverwaltung auf und sorgen zurzeit für Aufregung.

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Areal Messe Basel – eine städtebauliche Chance

Das Militär, die Post und die Bundesbahnen im In- und Ausland machen sich Gedanken über die Nutzung ihrer ausgedienten Areale und Immoblien. Mit dem Aus für die Mustermesse und der Pandemie ist auch das Messeareal in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt.

Auf Einladung der Stiftung Architektur Dialoge werden die verschiedenen Projekte im und um das Messeareal an einem Podium thematisiert. Interessierte konnten sich via Chat mit Fragen einbringen. Die städtebauliche Chance des Areal Messe Basel diskutieren:
• Simon Hartmann, HHF Architects, Harvard GSD und KIT Karlsruhe
• Meinrad Morger, Morger Partner Architekten
• Barbara Rentsch, Leiterin Portfoliomanagement Immobilien Basel-Stadt
• Jonas Scharf, Managing Director Venues MCH Group

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Umwidmung Birsigparking

Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum ist ein wichtiger Aspekt der Lebens- und Standortqualität einer Stadt. Spontane wie geplante Aktivitäten im Freien und der ungezwungene Aufenthalt in öffentlichen Räumen fördern den Zusammenhalt der städtischen Gemeinschaft. Eine hohe Nutzungsdichte sowie ein reichhaltiges Gesellschafts- und vielfältiges Kulturleben schaffen eine urbane Atmosphäre.

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Veloinfrastruktur auf standby

Velo- und Fussgängerbrücke
beim Areal Wolf in Basel

Über das südlich des Areals gelegene Gleisfeld soll eine Fuss- und Velobrücke erstellt werden. Die neue Brücke wird das Areal Wolf mit den südlich gelegenen Quartieren Dreispitz und Gundeldingen verbinden sowie eine übergeordnete neue Fuss- und Veloverkehrsachse bilden. In den Teilrichtplänen Velo sowie Fuss- und Wanderwege ist die Verbindung als Vororientierung eingetragen. [...] Vor der Auslösung einer Studie zur Fuss- und Velobrücke «Güterbahnhof Wolf» sind deshalb zwingend die Ergebnisse der aktuell laufenden Planungen zur Arealentwicklung Dreispitz Nord sowie zu den zukünftigen Linienführungen der S-Bahnen um den Bahnhof SBB mit dem Herzstück abzuwarten.

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Vorgefertigte Velobahn

Für den Bau einer Velobahn hat die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basellandschaft einen Studienauftrag vergeben. Die Zielvorgabe ist, dass die Velobahn eine Kapazität von mehr als 3000 Velos pro Stunde und Richtung aufnehmen kann und mit wenigen Eingriffen schnell gebaut ist. Beim nun vorgestellen Konzept liegen die Kosten bei 2 Millionen Franken pro Kilometer. Die Initiative ist politisch breit aufgestellt und die Unternehmer streben an, dafür im In- und Ausland weitere Abnehmer zu finden.

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Stadtraum Bahnhof SBB

«Herzstück, Gleiserweiterung Richtung Gundeli, Projekt 'Nauentor' – durch diese und weitere geplanten Bauvorhaben wird sich der Bahnhof SBB und seine Umgebung stark verändern» schreibt das Planungsamt Basel-Stadt.

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VeloParkBaum

Bei der Bruthitze einen Schattenplatz suchen und sich unter einen Baum flüchten. Wer kennt das nicht? Darum befinden sich die bevorzugten Parkplätze zwischen den Bäume in der Allee, unter dem Blätterdach einer Platane, im Schutze vor der Sonne am Waldrand. Was sich als Abstellplatz für das Auto eignet, ist dem Velofahrer nur recht, denn auch Leichtgewichte parken gerne geschützt. Das erst noch ohne den Boden zu verdichten. Mein lieber VeloParkBaum, du hast Potential!

Hast du schon einen solchen entdeckt und hast ein Bild davon gemacht? Dann schreibe an info@velop.ch. Herzlichen Dank!

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Essenslieferung in Basel

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"Lasse dir dein Lieblingsessen von einem Restaurant in Basel mit Uber Eats direkt an deine Haustür liefern. Ganz gleich, ob du Frühstück, Mittagessen, Abendessen oder einen Snack bestellen möchtest – Uber Eats macht es dir leicht, neue und nahegelegene Restaurants in Basel zu entdecken. Durchstöbere jede Menge Optionen für Essenslieferungen, gib deine Bestellung auf und verfolge sie minutengenau" verspricht Uber Eats auf seiner Homepage. Nimmt man die zunehmende Zahl Uber Eats Boxen als Massstab, dann scheint das Geschäftsmodell zu funktionieren.

Selbst die Behörden lassen die Dienstleister machen, kaum jemand scheint gegen die Angebote etwas einzuwenden, liberale Stimmen zuletzt. Anbieter hingegen wie VELOGOURMET.CH, welcher seinen Velokurieren einen Mindestlohn bezahlt oder die Beizer, welche an Toplagen wie an der Freie Strasse (Bild) ihre Personal- und Lokalmieten zu stemmen haben, sehen die Felle davon schwimmen. Das im Blick zu behalten wäre bei einer Bestellung bei Uber Eats nicht falsch.

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Städte der Städtekonferenz Mobilität (SKM) fordern vom Bund und den Kantonen Rahmenbedingungen, die es ihnen erleichtern, dem Fuss- und Veloverkehr einen grösseren Anteil am öffentlichen Raum zuzumessen.

"Die Mitgliederstädte der Städtekonferenz Mobilität, also Aarau, Basel, Bern, Biel, Carouge, Chiasso, Freiburg, Genf, Köniz, Lausanne, Luzern, Montreux, Neuenburg, Nyon, Onex, Schaffhausen, Schlieren, St. Gallen, Winterthur und Zürich fordern vom Bund und den Kantonen Rahmenbedingungen, die es ihnen erleichtern, dem Fuss- und Veloverkehr einen grösseren Anteil am öffentlichen Raum zuzumessen. Der Schub, den die beiden platzsparenden, gesundheitsfördernden und leisen Fortbewegungsarten in der Corona-Krise erfahren haben, soll genutzt werden, um ihnen dauerhaft ein grösseres Gewicht zu geben" schreibt die Städtekonferenz Mobilität am 29.5.2020 in ihrem Positionspapier.

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In Städten überall in Europa werden jetzt Velowegnetze vervollständigt

Keine Öffnung weder vor, während noch nach der grossen Zeit am Exhibition Square.
Das einzig Dauerhafte am Ort ist das Warten auf Veloinfrastruktur.

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Auf zusammenhängendem Radwegen in  für Paris, bis in die Vororte? Unmöglich! Und doch staunten Anfang Mai die Bewohner der französischen Hauptstadt nicht schlecht: Über Nacht hatten städtische Arbeiter die rechte Fahrspur zahlreicher Boulevards und Einfallstraßen mit gelber Farbe und Plastikpollern in breite Radwege der Luxusklasse verwandelt.

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Wie wirkt sich der Lockdown auf den Verkehr aus?

Der Ausbruch von COVID-19 in der Schweiz und die damit verbundenen Massnahmen des Bundesrates zum Schutz der Bevölkerung beeinflussen das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung stark. Homeoffice, geschlossene Schulen und Verzicht auf Freizeitaktivitäten ausserhalb der eigenen vier Wände führen dazu, dass weniger Personen auf den Strassen unterwegs sind. Handydaten zeigen erstmals, wie stark die Mobilität wirklich zurück geht.

Die Hardbrücke wie sie leibt und lebt (oben) und das prohetische Bild auf Google-Earth, stets autofrei.

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Hintere Bahnhofstrasse Aarau

An der Hinteren Bahnhofstrasse wird ÖV-Infrastruktur ausgebaut und Schallschutz-Architektur gegen den zunehmenden Feinstaub und Strassenlärm hochgezogen. Der Rückbau des alten WSB-Bahnhofs bedeutet aber auch das endgültige Ende der Spedition auf der Schiene. Gleisanschlüsse der Landwirtschaftsbetriebe, Gewerbe und Industrie im Wynen- und Suhrental sind nur noch Altmetall. Gleichzeitig hat man mit der Verlegung des Bahntrassees weg von der Strasse begonnen. Auch die Velos verkehren längst durch beschauliche Wohnlagen. Durch die Dörfer quälen sich heute nur noch LKWs und Pendler Richtung Hauptstadt.

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Verdichtung und Verkehr

Die Schweiz galt lange Zeit als Pionierin in Sachen Ingenieurbaukunst. Die Eisenbahn, das Nationalstrassennetz mit ihren Brücken und Tunnels sind mit wenigen Ausnahmen vorbildlich konzipiert und ausgeführt. Auch auf urbanem Boden wurde bis in die 80er Jahre viel in Autoinfrastruktur investiert und klug gebaut. Die Rampe auf der Überholspur – ohne das Kreuzen von ÖV, Velo und Fussgänger – ist ein gutes Beispiel dafür.

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Gratulation zur Klimawahl 2019 !!

Gewässerschutz, Umweltschutz, Zweitwohnung, Velogesetz, Naturschutz und Landschaftsinitiative (beide ausstehend)... Für eine moderne Schweiz mit intakter Umwelt. Die Wahlen vom 20.10.2019 bestätigen den eingeschlagenen Kurs einst belächelter Spinner.

Grüne und Grünliberale (Anteil > 20%) haben alle Erwartungen übertroffen und einen Erfolg historischen Ausmasses errungen. Die Gewichte im Parlament verschieben sich, grüne Anliegen sind definitiv salonfähig geworden.


Positive Signale in Zeiten des Klimanotstands: Veloinfrastruktur. Bild: María Francisca González

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Externe Kosten unserer Mobilität

Ein Bus sitzt im Hardwald fest, der Chauffeur verschränkt die Arme. Was für ein Ärger! Die Freunde des flüssigen Verkehrs und des Strassenausbaus haben die Zahlen parat, was Staustunden die Wirtschaft kostet. Sie nennen es Denkverbot, wer dagegen hält, die Strasse auszubauen. Jetzt aber macht die Natur schlapp.

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Verkehrssignale in verkehrsberuhigter Zone – Vorschlag an das ASTRA

Dieser Artikel richtet sich an Interessierte, Semiotiker und Gestalter, welche sich mit der Beschilderung von Kernzonen befassen. Idee: Mit der laufenden Revision der Verkehrsordnung sollte die Signalisation in Kernzonen nicht nur auf Autonutzung ausgelegt werden, sondern spezifischer auf die Situation abgestimmt und ganz im Sinne eines nachhaltigen Verkehrsregimes.

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Einbahn und Sperrzeit – was jetzt? Schildermonster stiften mehr Verwirrung als Ordnung in der Fussgängerzone.

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Sharing-Angebote stehen in den Startlöchern

Bei AVIS, Eurocar oder Hertz ein Auto mieten war gestern. Heute rollen innovativere Sharing-Konzepte an. Mit den smarten Angeboten – für die einen das Sahnehäubchen und für die andere der Anfang vom Ende – scheint eine neue Zeitrechnung angebrochen zu sein.

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Post Basel 2.0

Das Streichen der Stellen auf der Post Basel 2 beim Bahnhof SBB Basel ist exemplarisch für die schweizweite Straffung der einst wegweisenden Paketpostlogistik. Wohin mit dem Post-Reiterbau? Was anfangen mit dem Posttunnel? Was passiert mit den Elektro-Töffs? Was wird aus den Pöstlern?

Heute schwärmen die Pöstler noch aus, bei der Post Basel 2. Was wird morgen sein? Foto VELOP.CH

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Smart City

Infrastruktur geleiten vom Smart City Gedanken


«Auf dem autofreien Märtplatz in Effretikon steht seit Mai 2018 ein multifunktionaler Lichtmast. Nach dem Smart City Tower in Wädenswil ist es der zweite multifunktionale Lichtmast im EKZ-Netz. Er vereint Licht, eine Ladestation für E-Bikes und ein leistungsfähiges, öffentliches WLAN.
Eine zusätzliche Leuchte im Mast ist auf den überdeckten Veloabstellplatz gerichtet. Sie wird über einen Bewegungssensor gesteuert und schaltet sich nur bei Bedarf ein» schreibt das ekz des Kantons Zürich.

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Velo und Ökonomie

Quelle: www.businessinsider.com

USA: Die erdrückende Zahl der Ladenschliessungen im Detailhandel wird sich voraussichtlich 2019 fortsetzen. Die Verkaufsfläche im  Detailhandel verringerte sich 2017 um 102 Millionen Quadratfuß, 2018 waren es sogar 155 Millionen Quadratmetern, schreibt businessinsider.com. (aktualisiert: 2019 schlossen 9100 Läden)

Ähnliches Ungemach droht dem Detailhandel in Europa. Was tun bei Leerständen in den Städten? Unser Vorschlag: Veloparking statt Einkauf im UG (siehe Artikel zum Schluss).
 

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